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Wie können Sie effektiv Hausstaubmilben bekämpfen?

Allergiker haben es nicht leicht, selbst zu Hause hat man keine Ruhe. Die Hausstauballergie ist neben der Pollenallergie eine der häufigsten Allergien in Deutschland. Ausgelöst wird die Hausstauballergie durch den Kot von Milben. Das Schlimme dabei ist, dass Milben praktisch überall millionenfach zu finden sind.

Doch was genau sind Milben? Und wie bekämpft man diese?

 

 

Was sind Hausstaubmilben?

Hausstaubmilben

Die Hausstaubmilbe gehört zur Familie der Spinnentiere. Weltweit sind 49 verschiedene Arten bekannt, davon leben nur 13 in Hausstaub. Die ursprünglichen Lebensräume der Hausstaubmilbe waren Vogelnester, von diesen sind die kleinen Spinnentierchen auf die menschliche Behausung gewechselt. Durch die Globalisierung wurden sie dann weltweit verteilt.


 

Hausstaubmilben bekämpfen überall im HausWo sind Hausstaubmilben zu finden?

Hausstaubmilben sind in der Regel so klein, dass diese mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Besonders wohl fühlen sie sich in Bereichen, in denen die Luftfeuchtigkeit bei 75% oder höher liegt. Allerdings reicht Ihnen schon eine Luftfeuchtigkeit von 50% um zu überleben. So eine hohe Luftfeuchtigkeit findet man vor allem im Bett oder Sofa, dort tummeln sich meistens mehrere Millionen Hausstaubmilben. Da allein die Vorstellung ausreicht, dass so viele Spinnentierchen im eigenem Bett leben, versucht man immer wieder die Hausstaubmilben zu bekämpfen. Praktisch findet man Milben überall wo der Mensch sich eine längere Zeit aufhält. Ob im Bett, Sofa, Kuscheltieren oder auch in der Kleidung. Milben gelten als wahre Überlebenskünstler.


 

Was ist die Hausstauballergie eigentlich?

Der Begriff Hausstauballergie ist eigentlich nicht ganz richtig, denn die Allergie wird nicht durch den Hausstaub ausgelöst, sondern durch ein Allergen das im Kot der Hausstaubmilbe zu finden ist. Sobald die Kotbällchen der Milben ausgetrocknet sind, zerfallen diese in viele sehr kleine Teilchen und vermischen sich mit dem Hausstaub. Beim bewegen von Textilien wie Kissen, Kleidung, Bettdecken, Teppichen, Matratzen oder auch einfach durch die Zugluft, wird dann diese Mischung aufgewirbelt und mit der Atemluft zusammen eingeatmet.

 

infos zum TestberichtZusatzinformation:

Da die Hausstaubmilben zu den natürlichen Mitbewohnern des Menschen gehören, ist das auftreten dieser im Haushalt im übrigen kein Zeichen für eine mangelnde Hygiene. Hausstaubmilben ernähren sich von den abgestorbenen Hautschuppen des Menschen und übertragen keine Krankheiten. Vermehren tun sich diese am stärksten in den warmen Monaten vom Mai bis Oktober. Dies liegt daran, dass in diesen Monaten die Luftfeuchtigkeit im Haushalt am höchsten ist. Sobald Sie anfangen im Haushalt zu heizen singt die Luftfeuchtigkeit und ein großer Teil der Milben stirbt ab. Jedoch hat sich bis zu diesem Zeitpunkt die maximale Menge des Milbenkots angesammelt und mit dem Hausstaub vermischt, weshalb die Beschwerden von Allergikern in dieser Zeit am größten sind.

 

Hausstaubmilben bekämpfen

Für nicht Allergiker sind Hausstaubmilben harmlos, für Menschen mit einer Hausstauballergie dagegen stellen die kleinen Spinnentiere allerdings eine regelrechte Plage dar. Daher werden diese Hausstaubmilben immer wieder bekämpft. Komplett los werden wird man wohl die Milben nie, aber es gibt zahlreiche Tipps und Tricks wie man die Zahl der kleinen Mitbewohner drastisch reduzieren kann. Um so ein einigermaßen Symptomfreies Leben führen zu können.

 

Milben bekämpfen Tipps und TricksJedem wurde in seiner Kindheit beigebracht das Bett direkt nach dem aufstehen zu machen. Dies ist jedoch keine besonders gute Idee. Direkt nach dem aufstehen ist das Bett noch schön warm und feucht. So fühlen sich die Hausstaubmilben darin am wohlsten. Stattdessen sollten Sie die Decke zurückschlagen und dafür sorgen das die Wärme und die Feuchtigkeit aus dem Kissen, der Decke und der Matratze entweichen kann.

 

Allergiker sollten das Bett mit allergendichten Überzügen beziehen. Diese stellen in der Hausstaubmilbenbekämpfung einen wichtigen Bestandteil dar.

 

Weiterhin sollten Sie das Bettzeug mindestens 1 mal die Woche bei 60 Grad waschen um so die Milbenanzahl zu senken.

 

Laut einiger Studien wird nach ca. 7 Jahren ein Höchstmaß an Allergenen in einer Matratze erreicht. Daher rät die Stiftung Warentest die Matratzen alle 7 bis 10 Jahre auszuwechseln.

 

Kuscheltiere sind ein regelrechter Magnet für die kleinen Spinnentierchen. Dort sammeln sich teilweise genau so viele Hausstaubmilben, wie in Kissen, Decken und Matratzen. Daher sollten Sie die Kuscheltiere regelmäßig für 24 Stunden in den Kühlschrank legen. Dies sorgt zwar dafür, dass die Milben darin absterben, der Allergene Milbenkot bleibt jedoch darin bestehen. Daher sollten Sie die Kuscheltiere ebenfalls wenn möglich bei 60 Grad regelmäßig waschen.

 

Ziehen Sie sich nicht in der Nähe des Bettes um. Dadurch verteilen Sie die Hautschüppchen durch die Luft und dies lockt noch mehr Milben ins Bett.

 

Glatte Böden sind Allergikern nur dann zu empfehlen, wenn diese mindestens alle zwei Tage feucht gewischt werden. Andernfalls sollten Sie zu einem Teppichboden greifen.

 

Teppichböden haben den Vorteil, dass Sie den Staub in der Luft durch die Florfasern des Teppichs binden. Dadurch fällt der Staubgehalt der Luft in Räumen mit einem Teppichboden wesentlich geringer aus, als in Räumen mit einem glatten Boden.

 

Der Teppich sollte allerdings am besten täglich mit einem Staubsauger für Allergiker gesaugt werden. Solche Staubsauger sind meistens mit einem sogenannten HEPA Filter ausgestattet und sorgen dafür, dass so gut wie kein Staub aus dem Gerät an die Umgebungsluft entweicht. Aber auch Akku Staubsauger wie der Dyson V6 Total Clean mit seinem doppelten Filter System stellen eine gute Alternative dar.

 

Die Polster und Teppiche sollten außerdem mindestens zwei mal im Jahr mit einem speziellen Pestizid gereinigt werden. In dem Pestizid sollte der Wirkstoff Akarizid enthalten sein. Dadurch wird ein Großteil der Hausstaubmilben abgetötet.

 

Da Hausstaubmilben sich bei einer Luftfeuchtigkeit von 75% oder mehr wohlfühlen und bei einer Luftfeuchtigkeit von 60% vermehren, sollten Sie versuchen diese unter 60% zu halten. Dabei helfen am besten sogenannte Luftentfeuchter.


Infos zum Akku StaubsaugerWenn Sie diese 11 Tipps einhalten, können Sie die Zahl der Hausstaubmilben in Ihrer Wohnung deutlich reduzieren. Weitere Informationen zu Haustaubmilben finden Sie bei Wikipedia.


Hier finden Sie einige Produkte zur Hausstaubmilben Bekämpfung

 

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